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Vor einigen Tagen berichtete Der Hönower. über das vor einigen Wochen neu eröffnete Restaurant in Hönow; versprach auch, einmal etwas genaueres mitzuteilen.
Und kürzlich war es soweit. Keine Lust, zu Hause zu speisen. Also auf in die neue Gaststätte, gelegen in der Siedlungserweiterung von Hönow, im Erdgeschoss eines mehrstöckigen, neu erbauten Wohnhauses.

Ein erstes knappes Resümee. Natürlich kann hier nur subjektiv die Meinung des Verfassers dargelegt werden.

Endlich, kann man meinen, endlich ist auch im neuen Wohngebiet, eine Speisegaststätte eröffnet worden. Muss man nicht mehr so weit laufen, bis zu den etablierten Lokalitäten in Hönow oder am Stadtrand von Berlin. Und es wäre auch interessant zu wissen, ob man dort eventuell einen regelmäßigen Hönower Sportler-Stammtisch institutionalisieren könnte. Restaurant und Eiscafe – liest man schon von weitem. Und “deutsche Küche” wird in der im Ort verteilten Werbung versprochen.

Der erste Eindruck war ernüchternd: Abends um 19 Uhr gähnende Leere in den doch recht großen Räumlichkeiten. Tische und Stühle eher wie in einem Wartesaal ausgerichtet, am großen Tresen keine Sitzmöglichkeiten. Eine umfangreiche Speisekarte, gesonderte Eis- und Cocktailkarte, zivile Preise. Das mehrere Sorten umfassende Angebot an Bieren ist sicher Geschmackssache, der Geschmack des Autors war es nicht! Spezielle Weine? Auf der Karte der Hinweis, das aktuelle Angebot beim Servicepersonal zu erfragen. Hmmm, schon etwas komisch. Das Speisenangebot ist sicherlich umfangreicher als in umliegenden Restaurants, aber es schien so, als wenn die Zubereitung dann doch mehr so in Richtung Mikrowelle geht. Auch geschmacklich – nicht überzeugend. Ein Sterne-Gourmet-Tempel ist dieses Restaurant bestimmt (noch) nicht.

Das neue Team hat sicherlich noch Reserven, um die Kunden eines Besseren zu belehren. Und es kriegt auch seine Chance!

Für alle, die es ganz genau wissen wollen:

Hönower Krug – Restaurant und Eiscafe
Inh. Frank Neumann
Am Grünzug 20
15366 Hönow

geöffnet täglich ab 11:30 Uhr

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9 Kommentare zu “Speisen im Hönower Krug”
  1. Haase schreibt:

    Da wir einen Flugzettel von dem Restaurant erhielten, aus dem hervorging, dass jeden Mittwoch im “Hönower Krug” Spare Rips Tag ist (essen satt), beschloss ich dieses Restaurant am gestrigen Tage zu besuchen.
    Da das Alleine-Essen nicht sehr viel Spaß macht, haben wir noch einige Bekannte dazu eingeladen. Letztendlich waren wir einschließlich der Kinder 14 Personen. Einen Tisch hatte ich aufgrund der Personenanzahl vorbestellt.
    Vom optischen gefiel uns das Restaurant ganz gut, aber als wir uns dann niedergelassen hatten und den Kellnerinnen ein zaghaftes “Guten Abend” entlockten, stellten wir schnell fest, dass nicht alles so ist wie es scheint.

    Kaum hatten wir gesessen, erschien einer der beiden Kellnerinnen und sagte zu uns allen, dass sie der Meinung wäre, dass drei Speisekarten ausreichend sind. So fing also das Blättern in den Karten an. Dieses hielt aber nicht lange an, da die selbe Kellnerin ca. 3 Minuten erneut erschien und eine Getränke- und Essenbestellung abforderte. Wir baten um einen kurzen zeitlichen Aufschub. Ca. 3 Minuten später erschien sie wieder und verlangte erneut die Getränkebestellung. Ich muss dazu betonen, dass im ganzen Restaurant ca. nur noch 2 weitere Tische besetzt waren.
    Sie entlockte uns also eine hektische Getränkebestellung, die wir noch nicht allzu schlimm empfanden. Als sie dann aber mit einem großen Tablett voller Getränke erschien (das Tablett konnte sie kaum halten) zeigte sich die “Professionalität” des Personals erneut. Die Kellnerin stellte sich tatsächlich an die Front des langen Tisches und forderte nun die Gäste auf jedes Glas zu seinem Besteller durchzureichen. Selbst der Wink “Das ist ja wie in einer Kantine” brachte sie nicht davon ab alle Gläser durchreichen zu lassen. Somit hatten gleich mehrere Personen jedes Glas mehrmals angefasst, “lecker” !!!

    Als sie fertig war und man ihr immer noch die Arbeitslust ihrem Gesicht entnehmen konnte, brachte sie einige Minuten später das Essen.

    Die Spar Rips waren zwar lecker, aber mit einer ekligen Sauce überkippt, die KEINEM am Tisch geschmeckt hat. Nachdem wir alle die Sauce herunter gestrichen hatten, konnten wir auch endlich essen. Das Essen im Allgemeinen, einschließlich der Tellergestaltung würde ich bei einer Schulzensuren-Skala von 1-6 als 3 minus einschätzen.
    Ein Gourmet-Tempel ist es nicht.

    Während des Essens erschien selbstverständlich keine Kellnerin, um einmal nachzufragen ob alles in Ordnung sei oder noch irgendwelche Wünsche zu erfüllen seien. Also saßen wir einige Zeit auf dem “Trockenen”, bis wir ihr dann irgendwann beim Vorbeilaufen noch eine Bestellung hinterherriefen konnten.

    Nach dem Essen stellten wir dann fest, dass wir keine Möglichkeit hatten unserer Hände etwas vom Fett/Saucen-Gemisch zu befreien. Uns allen bleib nur der Gang zur Toilette, wo wir uns dann alle die Hände waschen konnten. Ein paar Feuchttücher am Tisch wären bei Spar Rips Satt auch nicht schlecht gewesen, aber vielleicht haben die “gut gelaunten” Kellnerinnen es ja auch versäumt diese an den Tisch zu bringen.

    Selbst beim Abräumen der Teller interessierte es das Personal nicht ob uns das Essen geschmeckt hatte.

    Da wir nun in allen Dingen “satt” waren, forderten wir die Rechnung und bezahlten. Das die Bezahlung der einzelnen Gäste bei dieser Bedienung natürlich ohne Trinkgeld ausfiel, war selbstverständlich und wurde auch so hingenommen.

    Beim Verlassen des Raumes konnte ich persönlich nicht einmal ein höfliches “Auf Wiedersehen” wahrnehmen.

    Eine kurze Auswertung des Restaurants vor dem Haupteingang ergab, dass kaum ein Gast zufrieden war.

    Ich gebe dem Restaurant nur den Tipp sich in Zukunft mehr Mühe zu geben. Die Gemeinde Hönow und natürlich auch die umliegenden Gemeinden sind sehr nachtragend in solchen Dingen und davon erholt sich ein Restaurant kaum.

    Trotzdem gebe ich persönlich dem Restaurant noch eine zweite Chance und werde es irgendwann wieder besuchen, natürlich in der Hoffnung eine deutliche Besserung spüren zu können. Dem Restaurant-Inhaber kann ich nur empfehlen auf seine Mitarbeiter einzuwirken oder sich von ihnen zu trennen.

  2. Am 13.02.2009 besuchten wir mit einem befreundeten Ehepaar, mit denen wir nun schon seit fast 20 Jahren etwa 5-6 mal im Jahr in immer wechselnden Restaurants essen gehen, den Hönower Krug. Wir waren gut gelaunt und voller Hoffnung. Als wir die Räumlichkeiten betraten, wurden wir nett begrüßt und zum Tisch geleitet. Jeder von uns bekam eine Speisekarte. Noch bevor wir die Möglichkeit hatten diese zu öffnen und nach geeigneten Getränken für uns an diesen Abend zu suchen, wurden wir auch schon von der Kellnerin zu unseren Getränkewünschen befragt. Wir kamen ihren Wunsch auch prompt nach, und gaben unsere Getränkebestellung bei ihr auf. Soweit sogut. Wir dachten, flotte Bedienung in diesem Haus. Die Ernüchterung folgte aber im weiteren Verlauf des Abends. Die Getränke wurden gebracht und jedem von uns in die Hand gedrückt. Kennen wir nur aus anderen Zeiten. In diesem Haus hatten wir eine gehobene Gastronomie erwartet. Zwischenzeitlich hatten wir in die Speisekarte geschaut. Unser Eindruck, ein sehr umfassendes Speisenangebot. Für jeden Geschmack sollte also etwas dabei sein. Nach Abgabe der Speisenbestellung an die Kellnerin bereiteten wir uns auf ein schmackhaftes Essen vor. Da wir ja wissen, das in einem guten Restaurant die Speisen alle frisch zubereitet werden, waren wir geduldig und warteten, warteten, warteten,…. Nach ca. 50 min. fragten wir dann mal nach ob wir eventuell vergessen wurden. Die befragte Kellnerin sagte, die Speisen kommen sofort, sie werden gerade frisch angerichtet. Es war aber zu bemerken, das es wohl doch ein Problem in der Küche gab. Wir bekamen daraufhin auf Rechnung des Hauses ein Glas Sekt gereicht, als Wiedergutmachung für die lange Wartezeit. Was das in dem Glas mit Sekt zutun haben sollte konnten wir leider nicht ergründen. Wir bekamen dann endlich unser Essen serviert. Das, was wir 4 auf den Tellern hatten, war weder frisch zubereitet noch schmackhaft. Die ofenfrische Schweinshaxe war selbst mit größter Mühe nicht vom Knochen zu lösen, noch war sie knusprig. Der Zwiebelrostbraten war weder von der Optik noch geschmacklich als solcher zu erkennen. Die beiden Gerichte wurden zurückgegeben. Die anderen beiden Gerichte wurden zwar zur hälfte verzehrt, aber schmackhaft waren auch sie nicht. Wir hatten den Eindruck, das in der Küche viel mit der Mikrowelle gearbeitet wird. Frisch zubereitete Speisen, wie man sie in einem Restaurant dieser Art erwarten kann, sehen auch frisch aus. Die Kellnerin fragte noch, ob wir uns ein anderes Essen bestellen möchten. Wir lehnten dankend ab. Wir waren im wahrsten Sinne des Wortes ” bedient”.
    Wir können dem Inhaber nur empfehlen, seine Speisekarte zu überdenken. Hier sollte eventuell nicht die Quantität, sondern mehr die Qualität in den Vordergrund gestellt werden. Eine Mitarbeiterschulung wäre wohl auch mal angeraten, in erster Linie in der Küche, aber auch im Service. Wie ich jetzt lesen konnte, waren wir nicht die ersten, die mit dem Service und den Speisen unzufrieden waren. Hier ist wohl rasches handeln seitens des Inhabers dringend von Nöten. Denn ein Gast der schlechte Erfahrungen machte, braucht eine längere Zeit, diesem Restaurant eine zweite Chance zu geben.
    Wir waren uns anschließend einig. So schlecht hatten wir in den letzten 20 Jahren noch nie gegessen.
    Es kann ja auch sein, das es am Tag lag. Es war Freitag der 13.

  3. Jennifer Leschinski schreibt:

    Meine Freunde und ich besuchten am 04.02.09 den Hönower Krug zum Spare Rips essen. Im Gegensatz zu den vorherigen Kommentaren bin ich und alle anderen die dort essen waren, durchaus zufrieden. Bei uns gab es weder Probleme mit dem Essen noch mit dem Service. Ich kann es auch nicht nachvollziehen, dass solche beschwerden entstehen konnten. Sicherlich kann es mal zu Wartezeiten beim Essen kommen, doch selbst diese Situation wird durch kleine Aufmerksamkeiten (Glas Sekt) versucht zu überbrücken. Außerdem finde ich es total schade, dass auf solch eine Art und Weise ein Ruf versucht wird zu ruinieren, obwohl dieses Restaurante noch keine große Chance hatte sich zu beweisen.

    Daher empfehle ich, dass sie sich besser selbst ein Bild von der Situation machen sollten.

  4. Nachbar schreibt:

    Ich wohne seit einem Jahr hier in Hönow.
    Als ich erfuhr, dass hier ein Restaurant eröffnet, habe ich dies sehr begrüßt.
    Leider hält mich der intensive “Frittengeruch” (welcher sich in Windeseile und im großen Umkreis verbreitet, sobald die Eingangstür bzw. Zulieferertür geöffnet wird) ab, diese Lokalität auch nur zu testen.

  5. Werner Hohm schreibt:

    Am 24.03.09 war ich zum Testessen mit Freunden im Hönower Krug.Die Speisen waren sehr lecker und reichhaltig.Die Bedienung war freundlich und hat uns nett beraten,dennwir planen eine Familienfeier in diesem Haus durchzuführen.Es war ein toller Abend.Macht weiter so.Wir sehen uns bald wieder.

  6. Besserwisser schreibt:

    Liebe Jennifer
    Du hast recht dass ein Restaurant auch erst mal eine Chance bekommen sollte!
    Nur leider hatten wir meiner Meinung nach über viele Jahre ein Restaurant Namens “Zum Gänselieschen” im HEP, dass verdammt ähnlich aufgebaut war wie der Hönower Krug! Und wenn mich nicht alles täuscht glaube ich war der Wirt derselbe wie heute!
    Also da war doch schon die Chance die man nicht genutzt hat.
    Und wenn ich hier aufmerksam lese hat man auch gar nichts dazu gelernt.

  7. Thomas Frauenstein schreibt:

    Ich war am 25.04.2009 mit meiner Familie durch Zufall im Hönower Krug essen und nachdem ich auf dieser Seite die teilweise recht kritischen (und mir nach diesem tollen Abend besonders unverständlich erscheinenden) Kommentare gelesen habe möchte ich auch mal meine Meinung kundtuen. Wir haben also wie erwähnt am Samstag Abend ganz wunderbaren Wildbraten mit Rotkohl und Klößen gegessen- vorzüglich.Dazu kamen gut gekühlte Getränke, eine ausgesprochen nette Bedienung,die Portionen waren mehr als ausreichend und das Ambiente ist ja nun wirklich absolut gemütlich . Ein rundum gelungener Abend für die ganze Familie, ich kann dieses Restaurant nur wärmstens empfehlen- wir kommen mit Sicherheit wieder. Thomas Frauenstein

  8. Das hört sich ja erfreulich an, dann hat sich vielleicht inzwischen etwas verbessert? Der Artikel hier ist ja auch schon 5 Monate alt.

    Norbert, dann sollten wir vielleicht mal anläßlich eines Autoren-Stammtisches dort einreiten? Würde mich gern selbst von der Besserung überzeugen.

  9. Ich wohne in Hönow und eines Tages dachten mein Freund und ich,,lass uns doch in den Hönower Krug mal gehen”!Gut wir haben jetzt nicht eine 5 Sterne Küche erwartet,aber man wird den Verdacht nicht los das sehr viel aus Konserven und Tüten zubereitet wird.Auch der Service ist ausbaufähig.In unserer Umgebung lebt der Hönower Krug meiner Meinung nach von viel Stammpublikum und Mundpropaganda.Naja,vielleicht erwachen sie ja noch aus Ihrem Dornröschen-Schlaf bevor es zu spät ist.

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