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Mehr Briefkästen für Hönow

Briefkasten in der Siedlungserweiterung von Hoenow

Briefkasten in der Siedlungserweiterung von Hoenow

Sie sind schon seit längerem bekannt, die Beschwerden der Hönower Bürger über fehlende Briefkästen in der mehrere tausend Einwohner umfassenden Siedlungserweiterung.
Zwar gibt es in Hönow insgesamt fünf Post-Briefkästen, wie offizielle Stellen der Deutschen Post stolz berichten und diese seien zahlenmäßig und auch von der Entfernung her ausreichend.
Es ist nicht bekannt, ob der Verkünder dieser beruhigenden Nachrichten sich in Hönow auskennt. Und es ist auch nicht offiziell belegt, dass Deutsche Post grundsätzlich nicht mehr an allen Werktagen die Bürger in Hönow versorgt. Es gibt jedoch viele Hinweise darauf, dass die Zustellung an bestimmten Tagen einfach ausfällt.
Fakt ist aber, dass diese fünf Briefkästen auf Grund der flächenmäßigen Ausdehnung des Ortsteils Hönow in keinem Falle eine maximale Entfernung von einem Kilometer von Kasten zu Kasten gewährleisten.

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MOL – mehr als ein Autokennzeichen

Kfz-Kennzeichen MOL-LE

Kfz-Kennzeichen MOL-LE

Was wird da in Berlin nicht gelästert, wenn die Fahrzeuge mit dem Kennzeichen MOL in der Hauptstadt unterwegs sind. Sicherlich können auch die Einwohner unseres Nachbar-Landkreises Barnim ein Liedchen davon singen, wenn sie mit ihrem BAR-Nummernschild als „Bauer auf Reisen“ identifiziert werden. Und MOL wird wahlweise als „Meine Oma lenkt“ oder „Menschen ohne Licht“ interpretiert.

Sei’s drum, die Berliner ärgern sich ja innerlich nur wegen der im Umland weitaus günstigeren Tarife und Einstufungen für die Autoversicherungen. Dabei gibt es in Kombination mit weiteren Buchstaben ganz nette Wortbildungen:

Natürlich kann nicht jeder, wie etwa tausend Autofahrer im Barnim, als BAR-ON daher kommen. Im Landkreis Märkisch-Oderland tut es auch ein MOL-CH. Oder die MOL-KE. Sehr begehrt ist MOL-LE.

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Ein neues Regional-Magazin für Märkisch-Oderland

Ein Blog (eigentlich Weblog) ist ein interaktive Website, auf der Blogger schreiben und jedermann kommentieren darf. In Deutschland gibt es rund 200.000 aktive Blogger. Viele schreiben über sehr private Themen, Hobbys oder ihre Arbeit, andere dagegen gern über ihre nähere Heimat. Letztere heißen auf neudeutsch „Placeblogger“, und die Wikipedia beschreibt sie so:

Kennzeichnend ist, dass sich ihre Inhalte auf ein Dorf, eine Stadt, einen Stadtteil oder eine Region beziehen. Placeblogs können auf der Initiative einzelner Blogger, einer Gruppe von Bloggern oder auch einer Online-Community beruhen. Auch in Deutschland gibt es Ansätze zur Bildung von Placeblogger-Netzwerken wie in den USA.

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Die letzte Chance für den Baumschutz – großer Wurf oder großer Fall?

Ab dem 20. Mai 2009 liegt für 4 Wochen im „Amt für Umweltschutz, Landwirtschaft und Forsten“ in Frankfurt (Oder) der „Entwurf“ einer „neuen“ Baumschutzverordnung aus. Hintergrund: Zum Jahresende 2009 läuft die derzeit gültige Baumschutzverordnung des Landes Brandenburg aus. Frankfurt (Oder) muss eine eigene Verordnung verabschieden.

In der Märkischen Oderzeitung vom 08.05.2009 konnte man lesen, dass der „Entwurf“ nach Auskunft der zuständigen Amtsleiterin ein „Kompromiss“, ein „Balanceakt zwischen den unverzichtbaren Mindestanforderungen des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes und der Berücksichtigung wirtschaftlicher und privater Interessen“ sein wird. Wie stark letztere in der Vergangenheit aufgrund der Schwächen der Baumschutzverordnung aus dem Jahr 2004 berücksichtigt wurden, zeigen die Schwindel erregenden Fällungszahlen im Stadtgebiet von über 1000 Bäumen im Jahr 2008 bis Anfang des Jahres 2009. Das Grün ist erheblich in Gefahr geraten. Die Anträge auf Fällungen wurden sehr wohlwollend beschieden! Nach dem „Sägenmassaker“ an den ehrwürdigen Pappeln und der Verunstaltung des Uferbereiches auf der Insel Ziegenwerder setzte man mit den radikalen Fällungen von rund 167 Alleebäumen an der B 112 zwischen Frankfurt (Oder) und Lebus Anfang 2009 noch eins drauf. Trotz der besonderen Schutzwürdigkeit nach § 31 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes, nach der Alleen „nicht beseitigt, zerstört, beschädigt oder sonst erheblich oder nachhaltig beeinträchtigt werden“ dürfen, wurde diese Maßnahme ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen und ohne jegliche Rechenschaftspflicht ggü. der Öffentlichkeit vollzogen. Ein weiteres Beispiel dafür, in welcher Sicherheit sich Entscheidungsinstanzen wiegen, mit welcher Selbstverständlichkeit und in welchem Ausmaß „Gemeingut“ vernichtet wird. Dem gilt es zu begegnen!

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Frankfurt (Oder) auf dem Holzweg?

Im Jahr 2006 wurde die Schwarzpappel „Baum des Jahres“ und steht mittlerweile auf der „Roten Liste“ der Arten.

Pappeln auf dem Ziegenwerder in Frankfurt (Oder)

Pappeln auf dem Ziegenwerder in Frankfurt (Oder)

In § 2 (1) 2. der Brandenburgischen Baumschutzverordnung – BbgBaumSchV) vom 29. Juni 2004 verwehrt man „Pappeln“ die Anerkennung „als geschützte Landschaftsbestandteile“. Ein Freifahrtschein könnte man denken, wenn man das Pappelfällen im Stadtbereich Frankfurt (Oder) in dieser Winterperiode verfolgt. So fielen 37 über 80 Jahre alte Pappeln im Uferbereich der Insel Ziegenwerder Mitte Dezember einem Sägenmassaker zum Opfer. Ausgangssituation waren vereinzelte Astbrüche durch heftige Herbststürme und eine anschließend erfolgte Sperrung des Bereiches. Jüngst witzelten Spaziergänger hinter vorgehaltener Hand: „Da werden die zuständigen Experten der Stadtverwaltung wohl sicherheitshalber alle Pappeln fällen, weil nun die Angst vor Haftungsansprüchen wie ein Gespenst gegenwärtig ist.“ Lesen Sie weiter →

Hönower Weiherkette durch Straßenbau gefährdet

Im Sommer 2009 soll mit dem vierspurigen Ausbau der Landstraße L33, begonnen werden, um im östlichen Berlin eine verbesserte Anbindung an die Bundesautobahn A 10 zu realisieren . Die L33 führt von Berlin-Hellersdorf auf direktem Wege als Landsberger Chaussee ins ca. 2,5km entfernte Hönow, durchquert Hönow als „Berliner Straße“ und setzt sich als Altlandsberger Chaussee bis zum Berliner Ring fort.

Bisher endete die vierspurig ausgebaute Straße, die Verlängerung der Landsberger Allee, am Stadtrand von Berlin und verengte sich dann auf zwei Fahrspuren. (Zum Vergrößern des Kartenausschnittes bitte einfach in die Grafik klicken)

berlin-hoenow-autobahn-l33

Nun wird das von einigen Verkehrsplanern präferierte Projekt des vierspurigen Ausbaus der Landstraße von der Stadtgrenze Berlins bis zur Autobahnanschlussstelle Berlin-Marzahn forciert. Baubeginn soll im Sommer 2009 sein, die Baumaßnahmen werden sich dann voraussichtlich bis ins Jahr 2012 hinziehen. Lesen Sie weiter →