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Schloss Neuhardenberg mit interessantem Programm 2009

Schloss Neuhardenberg, im Nordosten von Märkisch-Oderland gelegen, ist nicht nur Kulturinteressierten aus dem Landkreis MOL, sondern vielen aus der Region und aus Berlin ein Begriff.

Auch 2009 haben die Veranstalter der Stiftung Schloss Neuhardenberg ein abwechslungsreiches Programm aus Lesungen, Schauspiel und Konzerten vorbereitet. Um nur einige Namen zu nennen: Martina Gedeck, Ulrich Matthes, Manfred Krug, Matthias Bätzel, Corinna Harfouch, Klaus Maria Brandauer werden Proben ihres Könnens abliefern. Musikalisch dürfen wir uns im ersten Halbjahr 2009 freuen auf Daniel Hope, Fazil Say, Ludovico Einaudi, Christian Zehnder, Klaus Doldinger, John Abercrombie, Jane Birkin, Viktoria Tolstoy, Heinz Rudolf Kunze, Purple Schulz, Chick Corea, Al Di Meola, das Orquesta Buena Vista Social Club und Ornette Coleman!

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Matthias Platzeck: Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) ist zu „berlinlastig“

Internationale Funkausstellung 2008

Internationale Funkausstellung 2008

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck kritisierte am Mittwoch auf einer Veranstaltung des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) das Programm des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Es sei ihm zu berlinlastig, Brandenburger Themen kämen viel zu kurz. Die Brandenburger hätten kein Verständnis dafür, wenn der Sender nur wenig Bereitschaft zeige, auch einmal Teams in entlegene Ecken des Landes zu schicken.

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Frankfurt (Oder) auf dem Holzweg?

Im Jahr 2006 wurde die Schwarzpappel „Baum des Jahres“ und steht mittlerweile auf der „Roten Liste“ der Arten.

Pappeln auf dem Ziegenwerder in Frankfurt (Oder)

Pappeln auf dem Ziegenwerder in Frankfurt (Oder)

In § 2 (1) 2. der Brandenburgischen Baumschutzverordnung – BbgBaumSchV) vom 29. Juni 2004 verwehrt man „Pappeln“ die Anerkennung „als geschützte Landschaftsbestandteile“. Ein Freifahrtschein könnte man denken, wenn man das Pappelfällen im Stadtbereich Frankfurt (Oder) in dieser Winterperiode verfolgt. So fielen 37 über 80 Jahre alte Pappeln im Uferbereich der Insel Ziegenwerder Mitte Dezember einem Sägenmassaker zum Opfer. Ausgangssituation waren vereinzelte Astbrüche durch heftige Herbststürme und eine anschließend erfolgte Sperrung des Bereiches. Jüngst witzelten Spaziergänger hinter vorgehaltener Hand: „Da werden die zuständigen Experten der Stadtverwaltung wohl sicherheitshalber alle Pappeln fällen, weil nun die Angst vor Haftungsansprüchen wie ein Gespenst gegenwärtig ist.“ Lesen Sie weiter →

Winter-Impressionen aus Märkisch-Oderland

Selten lässt sich hierzulande der Winter mit herrlichem Wetter so genießen, wie am vergangenen Wochende. Zumeist kommt er kalt, nass und schmutzig daher. 2009 ist alles anders. Wenn auch die Arbeitswege mitunter etwas anstrengender sind und man in der Woche über die unzuverlässigen Busse und Bahnen schimpft. Der gestrige Sonntag entschädigte!

Viele tief eingemummelte „Sonnenanbeter“ waren bereits am frühen Sonntagmorgen unterwegs und genossen die klare Winterluft im Schnee. Von den paar Minusgraden lässt man sich doch nicht beeindrucken!

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In Brandenburg mehr Fahrräder, Autos und Handys als in Berlin – aber weniger Internetzugänge

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg veröffentlichte heute die ersten Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 für beide Bundesländer. Danach haben in Brandenburg immer noch 26,2% aller Haushalte keinen PC oder Laptop, 39,6% haben keinen privaten Zugang zum Internet. In Berlin sind es nur noch rund 20% ohne Rechner und 31,5% ohne Internetzugang.

Dafür telefonieren die Brandenburger mehr als die Nachbarn in Berlin – oder tragen zumindest mehr Mobiltelefone herum. Auf jeweils 100 Haushalte kommen in Brandenburg 158 Handys, in Berlin „nur“ 147 Mobiltelefone. Während in Brandenburg 11% aller Haushalte ganz auf ein Handy verzichten, sind es in Berlin 12,1%.

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Braucht Strausberg eine „Straße des 17. Juni 1953“?

Jeder Brandenburger kennt die Straße des 17. Juni im (West-)Berliner Tiergarten, die seit dem 23. Juni 1953 zum Andenken an die Opfer des Volksaufstandes in der DDR und in (Ost-)Berlin so benannt ist.

Nun wird vielleicht auch Strausberg bald eine „Straße des 17. Juni“ haben. Die Hennickendorfer Chaussee, in der 1953 russische Panzer zur Niederschlagung des Aufstandes aufgerollt sein sollen, soll umbenannt werden.

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Pendeln mit Frau Merkel

Da kam sie endlich, die erwartete Nachricht. Und mit mir werden bestimmt auch etliche Bürger aus Märkisch-Oderland, die zur Arbeit nach Berlin reinfahren, zur Kenntnis genommen haben: Der Griff in die Taschen der Berufspendler ist verfassungswidrig!
Eine Klatsche in die Gesichter der obersten staatlichen Finanzjongleure und eifrigen Verfechter dieser Abzocke-Maßnahme! Ein schallende Ohrfeige für Merkel und Co,  die bisher diese Steuererhöhung für Bürger mit einem weiten Weg zur Arbeitsstelle vehement verteidigten. 

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Weihnachtsmärkte 2008 in Märkisch-Oderland

Für Liebhaber des Glühweins und des Grünkohl hat die Saison definitiv begonnen. In Märkisch-Oderland fällt es schwer, sich zwischen den vielen Weihnachtsmärkten am zweiten und dritten Adventswochenende zu entscheiden. Eine kleine Aufzählung der Adventsmärkte ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Zweite Adventswoche

  • Zum Rüdersdorfer Weihnachtsmarkt mit der Nikolausbahn
    6. Dezember 2008
    Auch in diesem Jahr dreht der Nikolaus seine Runden mit der Schöneicher – Rüdersdorfer Straßenbahn. Er fährt am Sonnabend, dem 6. Dezember 2008 in der weihnachtlich geschmückten Straßenbahn Nr. 42. vom S-Bahnhof Berlin-Friedrichshagen nach Alt-Rüdersdorf.
    Den Fahrplan und weitere Infos auf www.tram88.de
  • Strausberg
    5. bis 7. Dezember 2008
    an mehreren Orten: Parkplatz Müncheberger Straße, Passage Landsberger Tor und an der Marienkirche
    auch in Strausberg gibt es eine Weihnachtsstraßenbahn!
    weitere Informationen
  • Buckow (Märkische Schweiz)
    6. und 7. Dezember 2008
    Wriezener Straße
  • Altlandsberg
    6. und 7. Dezember 2008
    Kirchplatz und Berliner Straße
  • Bad Freienwalde
    7. Dezember 2008
    Marktplatz
    13 Uhr fährt der Weihnachtsmann mit Kutsche vom Moorbad zum Marktplatz
    14 Uhr Kinderchor
    14.30 Uhr Anschnitt der Riesenstolle
    Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet
  • Lebus
    7. Dezember 2008
    ab 14 Uhr, rund um die Kirche

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Hönower Weiherkette durch Straßenbau gefährdet

Im Sommer 2009 soll mit dem vierspurigen Ausbau der Landstraße L33, begonnen werden, um im östlichen Berlin eine verbesserte Anbindung an die Bundesautobahn A 10 zu realisieren . Die L33 führt von Berlin-Hellersdorf auf direktem Wege als Landsberger Chaussee ins ca. 2,5km entfernte Hönow, durchquert Hönow als „Berliner Straße“ und setzt sich als Altlandsberger Chaussee bis zum Berliner Ring fort.

Bisher endete die vierspurig ausgebaute Straße, die Verlängerung der Landsberger Allee, am Stadtrand von Berlin und verengte sich dann auf zwei Fahrspuren. (Zum Vergrößern des Kartenausschnittes bitte einfach in die Grafik klicken)

berlin-hoenow-autobahn-l33

Nun wird das von einigen Verkehrsplanern präferierte Projekt des vierspurigen Ausbaus der Landstraße von der Stadtgrenze Berlins bis zur Autobahnanschlussstelle Berlin-Marzahn forciert. Baubeginn soll im Sommer 2009 sein, die Baumaßnahmen werden sich dann voraussichtlich bis ins Jahr 2012 hinziehen. Lesen Sie weiter →

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Die letzte Chance für den Baumschutz – großer Wurf oder großer Fall?

Ab dem 20. Mai 2009 liegt für 4 Wochen im „Amt für Umweltschutz, Landwirtschaft und Forsten“ in Frankfurt (Oder) der „Entwurf“ einer „neuen“ Baumschutzverordnung aus. Hintergrund: Zum Jahresende 2009 läuft die derzeit gültige Baumschutzverordnung des Landes Brandenburg aus. Frankfurt (Oder) muss eine eigene Verordnung verabschieden.

In der Märkischen Oderzeitung vom 08.05.2009 konnte man lesen, dass der „Entwurf“ nach Auskunft der zuständigen Amtsleiterin ein „Kompromiss“, ein „Balanceakt zwischen den unverzichtbaren Mindestanforderungen des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes und der Berücksichtigung wirtschaftlicher und privater Interessen“ sein wird. Wie stark letztere in der Vergangenheit aufgrund der Schwächen der Baumschutzverordnung aus dem Jahr 2004 berücksichtigt wurden, zeigen die Schwindel erregenden Fällungszahlen im Stadtgebiet von über 1000 Bäumen im Jahr 2008 bis Anfang des Jahres 2009. Das Grün ist erheblich in Gefahr geraten. Die Anträge auf Fällungen wurden sehr wohlwollend beschieden! Nach dem „Sägenmassaker“ an den ehrwürdigen Pappeln und der Verunstaltung des Uferbereiches auf der Insel Ziegenwerder setzte man mit den radikalen Fällungen von rund 167 Alleebäumen an der B 112 zwischen Frankfurt (Oder) und Lebus Anfang 2009 noch eins drauf. Trotz der besonderen Schutzwürdigkeit nach § 31 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes, nach der Alleen „nicht beseitigt, zerstört, beschädigt oder sonst erheblich oder nachhaltig beeinträchtigt werden“ dürfen, wurde diese Maßnahme ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen und ohne jegliche Rechenschaftspflicht ggü. der Öffentlichkeit vollzogen. Ein weiteres Beispiel dafür, in welcher Sicherheit sich Entscheidungsinstanzen wiegen, mit welcher Selbstverständlichkeit und in welchem Ausmaß „Gemeingut“ vernichtet wird. Dem gilt es zu begegnen!

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Frankfurt (Oder) auf dem Holzweg?

Im Jahr 2006 wurde die Schwarzpappel „Baum des Jahres“ und steht mittlerweile auf der „Roten Liste“ der Arten.

Pappeln auf dem Ziegenwerder in Frankfurt (Oder)

Pappeln auf dem Ziegenwerder in Frankfurt (Oder)

In § 2 (1) 2. der Brandenburgischen Baumschutzverordnung – BbgBaumSchV) vom 29. Juni 2004 verwehrt man „Pappeln“ die Anerkennung „als geschützte Landschaftsbestandteile“. Ein Freifahrtschein könnte man denken, wenn man das Pappelfällen im Stadtbereich Frankfurt (Oder) in dieser Winterperiode verfolgt. So fielen 37 über 80 Jahre alte Pappeln im Uferbereich der Insel Ziegenwerder Mitte Dezember einem Sägenmassaker zum Opfer. Ausgangssituation waren vereinzelte Astbrüche durch heftige Herbststürme und eine anschließend erfolgte Sperrung des Bereiches. Jüngst witzelten Spaziergänger hinter vorgehaltener Hand: „Da werden die zuständigen Experten der Stadtverwaltung wohl sicherheitshalber alle Pappeln fällen, weil nun die Angst vor Haftungsansprüchen wie ein Gespenst gegenwärtig ist.“ Lesen Sie weiter →

Hönower Weiherkette durch Straßenbau gefährdet

Im Sommer 2009 soll mit dem vierspurigen Ausbau der Landstraße L33, begonnen werden, um im östlichen Berlin eine verbesserte Anbindung an die Bundesautobahn A 10 zu realisieren . Die L33 führt von Berlin-Hellersdorf auf direktem Wege als Landsberger Chaussee ins ca. 2,5km entfernte Hönow, durchquert Hönow als „Berliner Straße“ und setzt sich als Altlandsberger Chaussee bis zum Berliner Ring fort.

Bisher endete die vierspurig ausgebaute Straße, die Verlängerung der Landsberger Allee, am Stadtrand von Berlin und verengte sich dann auf zwei Fahrspuren. (Zum Vergrößern des Kartenausschnittes bitte einfach in die Grafik klicken)

berlin-hoenow-autobahn-l33

Nun wird das von einigen Verkehrsplanern präferierte Projekt des vierspurigen Ausbaus der Landstraße von der Stadtgrenze Berlins bis zur Autobahnanschlussstelle Berlin-Marzahn forciert. Baubeginn soll im Sommer 2009 sein, die Baumaßnahmen werden sich dann voraussichtlich bis ins Jahr 2012 hinziehen. Lesen Sie weiter →