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	<title>MOL-blog &#124; Wir bloggen Märkisch-Oderland &#187; Umwelt</title>
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	<description>Unabhängiges Regional-Magazin für das Land zwischen der Oder und Berlin</description>
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		<title>Innenstadtparks werden der Stadt zu kostspielig &#8211; Sperrung des Lienauparks in Frankfurt (Oder)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 13:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvonne Biesenthal</dc:creator>
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<p>„Frankfurt (Oder) ist eine gr&#252;ne Stadt &#8230;&#8221; <a href="http://www.frankfurt-oder-tourist.de/index.php?k=4.1">wirbt der Tourismusverein Frankfurt (Oder)</a> und unternimmt damit den Versuch, Besucher zu motivieren, die zahlreichen Park- und Gr&#252;nanlagen zu besichtigen. Mit Stolz verweist der Verein auf die „250 unterschiedlichen Baum- und Straucharten&#8221;, die dort einmal angepflanzt wurden &#8230;&#8221; Ein „lohnender Weg&#8221; durchs Gr&#252;n mit ehrw&#252;rdigen Baumriesen, die auf das Wirken des Gartenk&#252;nstlers Lennés verweisen. Das „Sch&#246;pferdenkmal&#8221; am n&#246;rdlichen Ende des Lenneparks steht als Erinnerung an jene, die an seiner Entstehung beteiligt waren.</p>
<p>&#220;berquert man die Stra&#223;e, gelangt man in den ebenfalls von Lenné gestalteten Lienaupark, der &#8211; wie die M&#228;rkische Oderzeitung am 08./.09.08.2009 auf S. 15 berichtete &#8211; jetzt gesperrt wurde, da „Unfallgefahr&#8221; bestehe. Weiter steht dort, dass:</p>
<blockquote><p>„Auch an dem wertvollen Baumbestand, der zum &#252;berwiegenden Teil noch aus der Entstehungszeit stammt &#8230;&#8221;, „dringende Baumsicherungsma&#223;nahmen erforderlich&#8221; seien, jedoch „Auf Grund der derzeitigen Personal- und Finanzsituation der Stadt k&#246;nnen diese notwendigen Ma&#223;nahmen nicht abgesichert werden &#8230; Da mit Lennépark und dem Klingetal ausreichend Alternativen vorhanden sind, hat sich die Stadt zu dieser Vorgehensweise entschieden. Was mit dem Park geschieht, ist derzeit offen. So wird gepr&#252;ft, ob eine Vermarktung mit einer begrenzten Bebaubarkeit &#8230; denkbar w&#228;re.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Der Beitrag in der MOZ wirft einige Fragen auf! Mit der Sperrung sollen nach Auskunft der Stadt Gr&#252;nfl&#228;chen und der Baumbestand gesichert werden. <span id="more-461"></span>Sicherung durch Sperrung? Wie  funktioniert das? Was genau passiert mit dem Baum- und Gr&#252;nbestand im Lienaupark? Hat die Stadt entschieden, sich von Lennés Erbe zu verabschieden? Wie sonst ist zu verstehen, dass die Stadt die weiteren Gr&#252;nanlagen f&#252;r „<strong>ausreichend</strong>&#8221; erachtet? Lennés Ansinnen war es, „sozialvertr&#228;gliche&#8221; St&#228;dte mit „Gr&#252;nanlagen f&#252;r die Naherholung der Bev&#246;lkerung&#8221; zu schaffen. Grunds&#228;tzliches Prinzip seiner Landschaftsgestaltung bestand darin, dass er „einzelne Parkanlagen optisch miteinander verband und Bauwerke daraus wirkungsvoll in Szene setzte&#8221;. Besonders beeindruckend erkennbar und unter den Schutz der UNESCO als Weltkulturerbe gestellt in der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft. Umso weniger ist der Entschluss der Stadt Ffo. nachzuvollziehen, den Lienaupark „aufzugeben&#8221;. Welches Ziel wird hier tats&#228;chlich verfolgt? Bebauung statt Erhaltung des Gr&#252;nbestandes?</p>
<p>Kann sich eine Stadt den „R&#252;ckbau&#8221; weiterer Gr&#252;nfl&#228;chen leisten, die auf „Fahrrad-, Wander- und Kulturtourismus&#8221; setzt? Wir haben es umsichtigen, verantwortungsvollen Entscheidungstr&#228;gern mehrerer Zeitepochen, die sicherlich alle mit &#228;hnlichen Problemen konfrontiert waren, zu verdanken, dass wir noch heute von sch&#246;nen Parkanlagen und altem Baumbestand profitieren k&#246;nnen. In vielen St&#228;dten Deutschlands bewahrt man dieses Erbe und anerkennt die Geschichte dieser einmaligen Naturdenkm&#228;ler. St&#228;dte wie Dresden und Potsdam sch&#252;tzen beispielsweise ihre gr&#252;nen Oasen und haben den Wert und Erhalt dieser in musterg&#252;ltigen, vorbildlichen Satzungen festgeschrieben, die als Regelwerk dienen, um der Zerst&#246;rung des wertvollen Allgemeinguts entgegenzuwirken. Hier muss gefragt werden, besitzt Frankfurt (Oder) ein solches Regelwerk zum Schutz der B&#228;ume und des Gr&#252;ns? Scheinbar nicht, sonst w&#252;rden die gr&#252;nen Oasen nicht zunehmend dezimiert. Hier sei an die F&#228;llungen von &#252;ber 1000 B&#228;umen im Stadtgebiet im Jahr 2008 erinnert. Die Notwendigkeit einzelner Ma&#223;nahmen wird bis heute bestritten. Jetzt sind der Stadt die Innenstadtparks zu kostspielig: So jedenfalls wurde die Sperrung des Lienauparks begr&#252;ndet. Erstaunlich ist allerdings, dass die MOZ am 26.08.2009 schrieb, dass die Stadt f&#252;nf Millionen Euro F&#246;rdergelder f&#252;r „R&#252;ckbau- und Sanierungsprojekte&#8221; erhalten habe. „1,8 Millionen Euro&#8221; werden f&#252;r den „<strong>Abriss</strong>&#8221; von weiteren „9200 Wohnungen bis 2013&#8243; investiert. Abrissinvestitionen? Hier muss gefragt werden, warum ein Teil dieser F&#246;rdergeldern nicht f&#252;r die Sanierung, Pflege und Erhaltung des Lienauparks verwendet wird?</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.mol-blog.de">MOL-blog | Wir bloggen M&#228;rkisch-Oderland</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Stellungnahme zum Entwurf &#252;ber eine Verordnung zum Schutz der B&#228;ume als gesch&#252;tzte Landschaftsbestandteile der Stadt Frankfurt (Oder)</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 09:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvonne Biesenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Baumschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Mehr Schein als Sein
Der Entwurf der Stadt Frankfurt ( [...]]]></description>
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<p><strong>Mehr Schein als Sein</strong><br />
Der Entwurf der Stadt Frankfurt (Oder) liegt zur Einsichtnahme f&#252;r jeden B&#252;rger seit dem 20.05.2009 aus. Eine erste Sichtung zeigt, dass die zuk&#252;nftige Verordnung, die Ende des Jahres in Kraft treten soll, alles andere als eine positive Aussicht f&#252;r den Geh&#246;lzschutz in unserer Stadt darstellt. Die Hoffnung, dass hier ein „gro&#223;er Wurf&#8221; gelingen kann, wird sich wohl nicht erf&#252;llen, aber sie stirbt bekanntlich zuletzt.</p>
<p>Nochmals: Der Baumbestand in Frankfurt (Oder) wird stetig reduziert. Ein schleichender Prozess mit nicht mehr korrigierbaren Sp&#228;tfolgen. Als Ursache f&#252;r den „Schwund&#8221; ist u.a. eine rigide Sparpolitik, die eine kontinuierliche und fachliche Baumpflege und Nachpflanzungen nicht mehr zul&#228;sst. Diese Politik gef&#228;hrdet den Baumbestand. Es muss ein aktiver Baumschutz angestrebt werden. Dazu bedarf es allerdings der Einsicht, dass wir diese Verantwortung gg&#252;. nachfolgenden Generationen haben und dass uns keine Zeit mehr bleibt, um uns mit Halbherzigkeiten im Geh&#246;lzschutz abzufinden. Deshalb muss ein Signal gesetzt werden gegen die Zerst&#246;rung der letzten Ressourcen &#8211; Jetzt!</p>
<p>Der Entwurf l&#228;sst keine ernsthaften Bem&#252;hungen/Regelungen zu einem aktiv gewollten Geh&#246;lzschutz erkennen. Hier einige Beispiele:</p>
<p><span id="more-423"></span>&#220;blich ist durchaus, dass ein Baum ab einem Stammumfang von 30 cm unter Schutz gestellt wird (siehe Baumschutzverordnung Potsdam, § 1 Abs. 3 a). Der Entwurf benennt hingegen einen Stammumfang von 60 cm, was bedeutet, dass viele Baumarten im Stadtgebiet nicht in diese Regelung fallen, weil sie selbst nach vielen Jahren Wachstum aufgrund der geringen &#246;rtlichen Niederschlagsmengen diesen Umfang nicht erreichen. Der Anwendungsbereich sollte daher auf einen Stammumfang von 30 cm reduziert werden.<br />
Man verwehrt in dem Entwurf vereinzelten Baumarten jeglichen Schutz (z.B. Fichten, Pappeln, Baumweiden und Obstb&#228;umen). Das Ergebnis 2008: 1000 B&#228;ume wurden im Stadtgebiet gef&#228;llt, u.a. s&#228;mtliche Altpappelbest&#228;nde. Eine Neuregelung bietet die Chance, den letzten Altbaumbestand zu bewahren und den Schutz auf weitere Arten auszudehnen, anstatt hier die Steilvorlage f&#252;r ein schnelles, unkompliziertes Beseitigungsverfahren leichtfertig zu geben. § 29 des Bundesnaturschutzgesetzes sieht vor, dass Teile von Natur und Landschaft „rechtsverbindlich&#8221; gesch&#252;tzt werden k&#246;nnen. Dies bezieht sich auch ausdr&#252;cklich „auf den gesamten Bestand von B&#228;umen, Hecken, einseitigen Baumreihen, Alleen oder anderen Landschaftsbestandteilen&#8221; in einem Gebiet.<br />
Vermisst wird in dem Entwurf eine Regelung f&#252;r die im Stadtgebiet befindlichen Str&#228;ucher und Hecken, die langsam und unmerklich aus dem Stadtgebiet verschwinden (siehe z.B. Uferweg Ziegenwerder, Anger Lindenstra&#223;e), aber f&#252;r viele Singvogelarten einziger Lebensraum sind. Als sch&#252;tzenswert m&#252;ssten demnach auch „Str&#228;ucher und Hecken von mindestens 2 m H&#246;he&#8221; aufgenommen werden. Dass dies &#252;blich und keine &#252;berzogene Forderung ist, zeigt oben erw&#228;hntes Bundesrecht sowie ein Blick in die Baumschutzverordnung der Hansestadt Hamburg und die Geh&#246;lzschutzsatzung der Stadt Dresden (§ 2 Abs. 3). Der Entwurf beschr&#228;nkt sich dagegen nur auf B&#228;ume und vernachl&#228;ssigt weitere sch&#252;tzenswerte Landschaftsbestandteile.<br />
Ein Stadtgebiet lebt u.a. vom Baumbestand in Hausg&#228;rten. Hier liegt es allein am Willen der Eigent&#252;mer, wertvolle Baumbest&#228;nde zu erhalten. F&#228;llungen bedeuten einen erheblichen Verlust, gerade aufgrund der Tatsache, dass viele neue Wohnortsiedlungen entstanden sind und dort derzeit wenig Baumbestand vorhanden ist. B&#228;ume in privaten G&#228;rten k&#246;nnen und sollten daher unter besonderen Bedingungen unter Schutz gestellt werden, anstelle den „Kahlschlag&#8221; auf privaten Grundst&#252;cken mit gro&#223;z&#252;gigen Regelungen zu f&#246;rdern. Die Abgrenzung von 1000 qm schafft nachbarschaftlichen Unfrieden und ist f&#252;r den B&#252;rger sachlich nicht nachvollziehbar. Der eine muss weiterhin eine Genehmigung einholen, der andere nicht. Auch bleibt zu fragen, ob diese Regelung nicht einen immensen b&#252;rokratischen Mehraufwand f&#252;r die zust&#228;ndige Beh&#246;rde darstellt, da ja Pr&#252;fungen und Recherchen &#252;ber Grundst&#252;cksgr&#246;&#223;en in Grundb&#252;chern sowie die Einhaltung der F&#228;llungsfristen erfolgen m&#252;ssen und hier Fachpersonal abgezogen wird, dass an anderer Stelle (z.B. f&#252;r die fachgerechte Baumpflege) fehlt.<br />
Wer gesch&#252;tzte B&#228;ume f&#228;llt, ist verpflichtet, Ersatz zu pflanzen! Erstrebenswert ist eine Ersatzpflanzung im Verh&#228;ltnis 1:2 (bei Stammumfang 30 cm) wie dies allgemein &#252;blich ist. Bei wertvollem Baumbestand in &#246;ffentlichen Anlagen kann dieses Verh&#228;ltnis bis auf 1:4 ausgedehnt werden. Die Realisierung muss „zeitnah&#8221; erfolgen, um den Funktionsverlust so schnell wie m&#246;glich auszugleichen. Hier klaffen Theorie und Realit&#228;t weit auseinander. Der &#214;ffentlichkeit/dem B&#252;rger liegen keine konkreten Baumdaten &#252;ber F&#228;llungen und Nachpflanzungen im Stadtgebiet vor. Es gibt bisher keine Nachweispflicht. Diese sollte unbedingt eingef&#252;hrt und j&#228;hrlich &#246;ffentlich gemacht werden.</p>
<p>Es ist nicht nachvollziehbar, warum eine Baumschutzverordnung mit durchaus &#252;blichen Regelungen gerade in Frankfurt (Oder) die Ansiedlung von Industrie und Infrastruktur behindern soll, wenn dies erwiesenerma&#223;en anderenorts nicht der Fall ist. Das Bundesamt f&#252;r Naturschutz und BMU f&#246;rdern u.a. Projekte und Ideen, die zum Ziel haben, wertvolle Naturpotenziale in innerst&#228;dtischen Bereichen zu sichern und Artenvielfalt im Lebensraum Stadt zu erhalten. Die Lebens-, Wohn- und Arbeitst&#228;ttenqualit&#228;t wird durch Artenvielfalt an unterschiedlich altem Baumbestand und gr&#252;nen Oasen erheblich gesteigert und tr&#228;gt zum Allgemeinwohl bei. Der (Irr)Glaube an die Abschreckungswirkung einer Baumschutzverordnung darf nicht dazu f&#252;hren, dass wertvoller Baumbestand als Opfergabe auf dem Tablett serviert wird.</p>
<p>Eine Volksweisheit besagt: „Eine Stadt ist so reich, wie ihre B&#228;ume zahlreich sind&#8221;!</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.mol-blog.de">MOL-blog | Wir bloggen M&#228;rkisch-Oderland</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 14:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvonne Biesenthal</dc:creator>
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<p><a href="http://www.mol-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/letzte-chance.jpg"><img src="http://www.mol-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/letzte-chance.jpg" alt="letzte-chance" title="letzte-chance" width="400" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-421" /></a></p>
<p>Ab dem 20. Mai 2009 liegt f&#252;r 4 Wochen im „Amt f&#252;r Umweltschutz, Landwirtschaft und Forsten“ in Frankfurt (Oder) der „Entwurf“ einer „neuen“ Baumschutzverordnung aus. Hintergrund: Zum Jahresende 2009 l&#228;uft die derzeit g&#252;ltige Baumschutzverordnung des Landes Brandenburg  aus. Frankfurt (Oder) muss eine eigene Verordnung verabschieden. </p>
<p>In der M&#228;rkischen Oderzeitung vom 08.05.2009 konnte man lesen, dass der „Entwurf“ nach Auskunft der zust&#228;ndigen Amtsleiterin ein „Kompromiss“, ein „Balanceakt zwischen den unverzichtbaren Mindestanforderungen des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes und der Ber&#252;cksichtigung wirtschaftlicher und privater Interessen“  sein wird. Wie stark letztere in der Vergangenheit aufgrund der Schw&#228;chen der Baumschutzverordnung aus dem Jahr 2004 ber&#252;cksichtigt wurden, zeigen die Schwindel erregenden F&#228;llungszahlen im Stadtgebiet von &#252;ber 1000 B&#228;umen im Jahr 2008 bis Anfang des Jahres 2009. Das Gr&#252;n ist erheblich in Gefahr geraten. Die Antr&#228;ge auf F&#228;llungen wurden sehr wohlwollend beschieden! Nach dem „S&#228;genmassaker“ an den ehrw&#252;rdigen Pappeln und der Verunstaltung des Uferbereiches auf der Insel Ziegenwerder setzte man mit den radikalen F&#228;llungen von rund 167 Alleeb&#228;umen an der B 112 zwischen Frankfurt (Oder) und Lebus Anfang 2009 noch eins drauf. Trotz der besonderen Schutzw&#252;rdigkeit nach § 31 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes, nach der Alleen „nicht beseitigt, zerst&#246;rt, besch&#228;digt oder sonst erheblich oder nachhaltig beeintr&#228;chtigt werden“ d&#252;rfen, wurde diese Ma&#223;nahme ohne Konsequenzen f&#252;r die Verantwortlichen und ohne jegliche Rechenschaftspflicht gg&#252;. der &#214;ffentlichkeit vollzogen. Ein weiteres Beispiel daf&#252;r, in welcher Sicherheit sich Entscheidungsinstanzen wiegen, mit welcher Selbstverst&#228;ndlichkeit und in welchem Ausma&#223; „Gemeingut“ vernichtet wird. Dem gilt es zu begegnen! </p>
<p><span id="more-412"></span>Es bietet sich ab dem 20. Mai 2009 f&#252;r jeden B&#252;rger die Chance, sich pers&#246;nlich f&#252;r den Schutz unserer B&#228;ume einzusetzen. Nehmen Sie diese M&#246;glichkeit unbedingt ernst und wahr. Was wir heute unterlassen, werden wir und die Generationen nach uns zu verantworten haben. Wir nehmen uns mit jedem gef&#228;llten Baum ein erhebliches St&#252;ck Lebensqualit&#228;t. Wir brauchen den Altbestand, jeden einzelnen Baum, um atmen zu k&#246;nnen. </p>
<p>Gut durchatmen kann man nach Expertenausk&#252;nften in Potsdam und Umgebung, denn dort erfreut man sich einer „musterg&#252;ltigen“ Baumschutzverordnung . Auch die sehr aktive „AG Barnimer Baumschutzverordnung“ Eberswalde (Landkreis Barnim) hat eine vorbildliche „Rahmenrichtlinien zum Schutz des Baumbestandes“ erarbeitet. Was die so genannte „Musterg&#252;ltigkeit oder Vorbildfunktion ausmacht, „die vier Ws im Baumschutz &#8211; Wie sind Brandenburgs B&#228;ume gesch&#252;tzt? Welche B&#228;ume sind besonders gesch&#252;tzt? Wann und von wem k&#246;nnen Ausnahmegenehmigungen erteilt werden? Was tun im (Baum)-Notfall?“, erkl&#228;rt in einer kurzen, knackigen Erl&#228;uterung der BUND Landesverband Brandenburg e.V. in Potsdam. </p>
<p>Der NABU-Landesverband Brandenburg zeigt mit einer „Muster-Geh&#246;lzschutzsatzung“ auf, dass Gemeinden sehr wohl einen positiven Spielraum haben, um im Sinne eines ernsthaften Baumschutzes strengere Regelungen zu erlassen, ja selbst weitere Naturbestandteile als sch&#252;tzenswert anzuerkennen. </p>
<p>Der neue Entwurf des Amtes wird zeigen, welche Bedeutung man dem Schutz der B&#228;ume und des Gr&#252;ns zuk&#252;nftig in Frankfurt (Oder) und Umgebung beimessen wird. Hier kann ein „gro&#223;er Wurf“ gelingen. Die in der MOZ angek&#252;ndigten „Mindestanforderungen“ k&#246;nnten ein positiver Einstieg in eine fruchtbare Diskussion um die Schaffung eines verantwortungsvollen Regelwerkes zugunsten unserer schutzw&#252;rdigen und knappen Baumbest&#228;nde sein mit dem Ziel, den vielen positiven, oben angef&#252;hrten Beispielen, zu folgen. Das Herz unserer Stadt muss gr&#252;n bleiben! Wir verehren die B&#228;ume als Begleiter der Menschen, als Kunstwerke und Prediger vergangener Zeiten. Helfen Sie mit! Ihre Stimme f&#252;r den Baumschutz!</p>
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		<title>Fahrradtour am 16. Mai 2009 rund um Neuenhagen zu nachhaltigen und regenerativen Zielen</title>
		<link>http://www.mol-blog.de/fahrradtour-am-16-mai-2009-rund-um-neuenhagen-zu-nachhaltigen-und-regenerativen-zielen</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 08:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karl-Heinz Wenzlaff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Hoppegarten]]></category>
		<category><![CDATA[Neuenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Solarverein Berlin-Brandenburg e.V. l&#228;dt am 16. Ma [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Der <a href="http://www.solarverein-berlin.de/">Solarverein Berlin-Brandenburg e.V.</a> l&#228;dt am 16. Mai alle &#8220;Solaraktiven&#8221; zu einer Tour zu nachhaltigen und regenerativen Zielen rund um Neuenhagen ein. Nachdem sich 2007 der <a href="http://www.solarverein-neuenhagen.de/">Solarverein Neuenhagen</a> gegr&#252;ndet hat, ist dort viel passiert und in der Planung. Auf der Radtour werden einige dieser interessanten Ziele angesteuert.</p>
<p>Die Tour wird auf verkehrsarmen Wegen gef&#252;hrt, ist ca. 15 km lang und auch f&#252;r Familien mit Kindern geeignet. Sie k&#246;nnen auch an den Haltepunkten in die Tour einsteigen. Die Veranstaltung findet diesmal im Rahmen der &#8220;<a href="http://www.woche-der-sonne.de">Woche der Sonne</a>&#8221; statt.</p>
<p><span id="more-402"></span><strong>Programmablauf</strong><br />
10:00 Uhr       Ankunft S-Bahnhof Hoppegarten<br />
10.15 Uhr       B&#252;rgersolaranlage Neuenhagen BSA-2<br />
10.45 Uhr       Schloss Hoppegarten &#038; Galopprennbahn (F&#252;hrung Gerd Kronach)<br />
12.00 Uhr       Blockheizkraftwerk &#038; Stromerzeuger-GbR; Picknick im Garten<br />
13.30 Uhr       1. B&#252;rgersolaranlage Neuenhagen BSA-1<br />
14:00 Uhr       F&#252;hrung historisches Rathaus mit Turm-Besteigung<br />
15.00 Uhr       Verpflegungspause mit Eintopf beim Haustierhof Neuenhagen<br />
16.00 Uhr       Trainierbahn Neuenhagen (F&#252;hrung Frank Ott/ NABU)<br />
17.00 Uhr       Heimfahrt vom S-Bahn Neuenhagen</p>
<p>Um Anmeldung per E-Mail an info@solarverein-berlin.de oder info@solarverein-neuenhagen.de wird gebeten.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.mol-blog.de">MOL-blog | Wir bloggen M&#228;rkisch-Oderland</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Frankfurt (Oder) auf dem Holzweg?</title>
		<link>http://www.mol-blog.de/frankfurt-oder-auf-dem-holzweg</link>
		<comments>http://www.mol-blog.de/frankfurt-oder-auf-dem-holzweg#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 20:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvonne Biesenthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Baum des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Baumschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt (Oder)]]></category>
		<category><![CDATA[Ostbrandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Pappeln]]></category>
		<category><![CDATA[Untere Naturschutzbehörde]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Ziegenwerder]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahr 2006 wurde die Schwarzpappel „Baum des Jahres [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><strong>Im Jahr 2006 wurde die Schwarzpappel „Baum des Jahres“ und steht mittlerweile auf der „Roten Liste“ der Arten.</strong></p>
<div id="attachment_250" class="wp-caption alignnone" style="width: 442px"><a href="http://www.mol-blog.de/wp-content/uploads/2009/01/ziegenwerder11.jpg"><img src="http://www.mol-blog.de/wp-content/uploads/2009/01/ziegenwerder11.jpg" alt="Pappeln auf dem Ziegenwerder in Frankfurt (Oder)" width="432" height="324" class="size-full wp-image-250" /></a><p class="wp-caption-text">Pappeln auf dem Ziegenwerder in Frankfurt (Oder)</p></div>
<p>In § 2 (1) 2. der Brandenburgischen Baumschutzverordnung &#8211; BbgBaumSchV) vom 29. Juni 2004 verwehrt man „Pappeln“ die Anerkennung „als gesch&#252;tzte Landschaftsbestandteile“. Ein Freifahrtschein k&#246;nnte man denken, wenn man das Pappelf&#228;llen im Stadtbereich Frankfurt (Oder) in dieser Winterperiode verfolgt. So fielen 37 &#252;ber 80 Jahre alte Pappeln im Uferbereich der Insel Ziegenwerder Mitte Dezember einem S&#228;genmassaker zum Opfer. Ausgangssituation waren vereinzelte Astbr&#252;che durch heftige Herbstst&#252;rme und eine anschlie&#223;end erfolgte Sperrung des Bereiches. J&#252;ngst witzelten Spazierg&#228;nger hinter vorgehaltener Hand: „Da werden die zust&#228;ndigen Experten der Stadtverwaltung wohl sicherheitshalber alle Pappeln f&#228;llen, weil nun die Angst vor Haftungsanspr&#252;chen wie ein Gespenst gegenw&#228;rtig ist.“ <span id="more-242"></span>So geschehen! Aber es lacht niemand mehr. Die liebevoll im Jahr 2003 mit erheblichen finanziellen Zusch&#252;ssen der EU zum „Europagarten“ gestaltete Naturinsel hat nun ihre touristische Attraktion verloren. Die Landschafts&#228;sthetik und der Naturschutz mussten dem Aspekt der „Verkehrssicherheit“ weichen. Ein weit dehnbarer Begriff und regional teilweise abenteuerlich in der Auslegung gebraucht. Die an der Entscheidung beteiligten Akteure der Stadt Frankfurt (Oder) sahen durch den erfolgten Astbruch, der ab einem gewissen Alter f&#252;r Pappeln wohl typisch ist, die Verkehrssicherheit gef&#228;hrdet und stellten diese durch das konsequente Abholzen des gesamten Pappelbestandes im Uferbereich wieder her! Der Beifall blieb aus.</p>
<p>Hier stellen sich nun folgende Fragen: Erforderten die gef&#252;rchteten Haftungsparagraphen (§§ 823, 836)<sup>1</sup>  im Falle des Ziegenwerder diese Radikalit&#228;t der Vorgehensweise? Eine Gesetzesdefinition, was genau die „Verkehrssicherungspflicht“ beinhaltet, gibt es anscheinend nicht. Wo sind die Grenzen zwischen h&#246;herer Gewalt und Verantwortlichkeiten? Wer haftet f&#252;r die Sch&#228;den und Folgesch&#228;den an der Natur bei diesem wohl eher pr&#228;ventiven, v&#246;llig  &#252;berzogenen Sicherheitsdenken? Gab es wirklich keine Alternativen zu diesem Vorgehen?</p>
<blockquote><p><em>§ 823 BGB: „(1) Wer vors&#228;tzlich oder fahrl&#228;ssig das Leben, den K&#246;rper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“</p>
<p>§ 836: „(1) Wird durch den Einsturz eines Geb&#228;udes oder eines anderen mit einem Grundst&#252;ck verbundenen Werkes oder durch die Abl&#246;sung von Teilen des Geb&#228;udes oder des Werkes ein Mensch get&#246;tet, der K&#246;rper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache besch&#228;digt, so ist der Besitzer des Grundst&#252;cks, sofern der Einsturz oder die Abl&#246;sung die Folge fehlerhafter Errichtung oder mangelhafter Unterhaltung ist, verpflichtet, dem Verletzten dedaraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Besitzer zum Zwecke der Abwendung der Gefahr die im Verkehr <strong>erforderliche Sorgfalt</strong> beobachtet hat.“</em></p></blockquote>
<p>Entgegen der BbgBaumSchV d&#252;rfte die Erhaltungsw&#252;rdigkeit und die Sch&#252;tzw&#252;rdigkeit vereinzelter Pappelbest&#228;nde durchaus angezeigt sein, sind diese doch historische Landschaftselemente der ostbrandenburgischen Kulturlandschaft, touristische Attraktion und erf&#252;llen Klimafunktion. Im „Landschaftssteckbrief“ des Bundesamtes f&#252;r Naturschutz lese ich die Schlagworte „schutzw&#252;rdige Landschaften“ als „erlebbare Umwelt des Menschen“? War die wundersch&#246;ne Pappelallee auf dem Ziegenwerder nicht ein Erlebnis f&#252;r die Menschen und Zeitzeugnis unserer Stadtgeschichte? Las und h&#246;rte man nicht immer wieder etwas von naturschutzfachlicher Bedeutung des Ziegenwerder als Vogelschutzgebiet? Vorkommen zahlreicher Brutvogelarten? Dauerbrutpl&#228;tzen (z.B. Schwarzspechte, Kleinspechte, Kleiber)? Ja selbst seltener Fledermausarten? Wurden 37 Pappeln geopfert f&#252;r ein vermeintliches Risiko der Natur? Oder tauchte pl&#246;tzlich eine Baumpilzseuche auf, von der jeder einzelne der 37 B&#228;ume befallen war? Dann verneige ich mich ehrf&#252;rchtig vor dieser Katastrophe. Oder sind die F&#228;llungen der schlechten Haushaltslage der Kommunen geschuldet? Ich habe gelesen, dass ein hundert Jahre alter Stadtbaum einen materiellen Wert von 3.000,00 Euro haben soll, t&#228;glich 18 kg Kohlendioxid verarbeitet und damit 13 kg Sauerstoff f&#252;r den Bedarf von ca. 10 Menschen produziert. Allein diese Schadensparameter sind enorm.  </p>
<div id="attachment_258" class="wp-caption alignnone" style="width: 442px"><a href="http://www.mol-blog.de/wp-content/uploads/2009/01/ziegenwerder2.jpg"><img src="http://www.mol-blog.de/wp-content/uploads/2009/01/ziegenwerder2.jpg" alt="Pappeln auf dem Ziegenwerder" width="432" height="324" class="size-full wp-image-258" /></a><p class="wp-caption-text">Pappeln auf dem Ziegenwerder</p></div>
<p>Das Pappelkonzept der Stadt ist nicht aufgegangen. Das F&#228;llen dieser Naturdenkmale hat das Allgemeinwohl der Menschen nicht gef&#246;rdert, sondern die Lebensqualit&#228;t gemindert.</p>
<p>Es sei noch erw&#228;hnt: Die Untere Naturschutzbeh&#246;rde Frankfurt (Oder) verk&#252;ndete j&#252;ngst, dass noch in diesem Jahr 2009 ca. 700 B&#228;ume im Stadtgebiet einer „intensiven Pflege“ unterzogen werden sollen. Was auch immer das hei&#223;en mag, liegt allein im Ermessen der Beh&#246;rde und diese hat wenig Sensibilit&#228;t in dieser Angelegenheit bewiesen. Mich tr&#246;stet, dass B&#252;rgerinitiativen im Land Brandenburg durch Engagement erfolgreich F&#228;llungen verhindert und ein Zeichen gegen den Raubbau der letzten Ressourcen gesetzt haben. Ich hoffe, dass uns dies auch in Frankfurt (Oder) gelingen wird. Packen wir es an!</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.mol-blog.de">MOL-blog | Wir bloggen M&#228;rkisch-Oderland</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>H&#246;nower Weiherkette durch Stra&#223;enbau gef&#228;hrdet</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 06:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Altlandsberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Sommer 2009 soll mit dem vierspurigen Ausbau der Lan [...]]]></description>
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<p><div id="attachment_122" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.mol-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/weiherkette-13.jpg"><img src="http://www.mol-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/weiherkette-13-250x187.jpg" alt="Hoenower Weiherkette" width="250" height="187" class="size-medium wp-image-122" /></a><p class="wp-caption-text">Hoenower Weiherkette</p></div><a href="http://www.mol-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/berlin-hoenow-autobahn-l33.jpg"><img src="http://www.mol-blog.de/wp-content/uploads/2008/11/berlin-hoenow-autobahn-l33-250x91.jpg" alt="" width="250" height="91" class="alignleft size-medium wp-image-120" /></a>Im Sommer 2009 soll mit dem vierspurigen Ausbau der Landstra&#223;e L33, begonnen werden, um im &#246;stlichen Berlin eine verbesserte Anbindung an die Bundesautobahn A 10 zu realisieren . Die L33 f&#252;hrt von Berlin-Hellersdorf auf direktem Wege als Landsberger Chaussee ins ca. 2,5km entfernte H&#246;now, durchquert H&#246;now als &#8220;Berliner Stra&#223;e&#8221; und setzt sich als Altlandsberger Chaussee bis zum Berliner Ring fort.</p>
<p>Bisher endete die vierspurig ausgebaute Stra&#223;e, die Verl&#228;ngerung der Landsberger Allee, am Stadtrand von Berlin und verengte sich dann auf zwei Fahrspuren. (Zum Vergr&#246;&#223;ern des Kartenausschnittes bitte einfach in die Grafik klicken)</p>
<p><span id="more-115"></span>Nun wird das von einigen Verkehrsplanern pr&#228;ferierte Projekt des vierspurigen Ausbaus der Landstra&#223;e von der Stadtgrenze Berlins bis zur Autobahnanschlussstelle Berlin-Marzahn forciert. Baubeginn soll im Sommer 2009 sein, die Bauma&#223;nahmen werden sich dann voraussichtlich bis ins Jahr 2012 hinziehen.</p>
<p><a target='blank' href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/139089.auf-vier-spuren-zur-autobahn.html?sstr=">Vor kurzem sind einige Details bekannt geworden</a>, die Anlass zur Sorge geben. Sorge um das Naherholungsareal und <a target='blank' href="http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/verwaltung/natur/weiherkette.html">Landschaftsschutzgebiet „H&#246;nower Weiherkette“</a>. </p>
<p>Viele Fragen sind bisher noch ungekl&#228;rt. Neben der Problematik, wie der Stra&#223;enausbau die direkten Anlieger in H&#246;now betrifft, insbesondere auch die Frage, inwieweit der vorgesehene Verlust von 1,4h Wald und die Vorhaltung gesonderter Abstellfl&#228;chen f&#252;r Baumaterialien und Maschinen Einfluss auf das kleine, erst vor einigen Jahren mit gro&#223;em finanziellen Aufwand neu aufbereitete Gebiet der „H&#246;nower Weiherkette“ hat. Und mit welchen Einschr&#228;nkungen <a href="http://der-hoenower.de/2008/11/28/hoenower-weiherkette-in-gefahr/" target="blank">die Besucher </a>des Landschaftsschutzgebietes zu rechnen haben. <strong>Fragen, die unbedingt vor Baubeginn zufriedenstellend beantwortet sein sollten!</strong></p>
<p>&copy;2010 <a href="http://www.mol-blog.de">MOL-blog | Wir bloggen M&#228;rkisch-Oderland</a>. All Rights Reserved.</p>.
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