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Hönower Weiherkette durch Straßenbau gefährdet

Im Sommer 2009 soll mit dem vierspurigen Ausbau der Landstraße L33, begonnen werden, um im östlichen Berlin eine verbesserte Anbindung an die Bundesautobahn A 10 zu realisieren . Die L33 führt von Berlin-Hellersdorf auf direktem Wege als Landsberger Chaussee ins ca. 2,5km entfernte Hönow, durchquert Hönow als „Berliner Straße“ und setzt sich als Altlandsberger Chaussee bis zum Berliner Ring fort.

Bisher endete die vierspurig ausgebaute Straße, die Verlängerung der Landsberger Allee, am Stadtrand von Berlin und verengte sich dann auf zwei Fahrspuren. (Zum Vergrößern des Kartenausschnittes bitte einfach in die Grafik klicken)

berlin-hoenow-autobahn-l33

Nun wird das von einigen Verkehrsplanern präferierte Projekt des vierspurigen Ausbaus der Landstraße von der Stadtgrenze Berlins bis zur Autobahnanschlussstelle Berlin-Marzahn forciert. Baubeginn soll im Sommer 2009 sein, die Baumaßnahmen werden sich dann voraussichtlich bis ins Jahr 2012 hinziehen.

Vor kurzem sind einige Details bekannt geworden, die Anlass zur Sorge geben. Sorge um das Naherholungsareal und Landschaftsschutzgebiet „Hönower Weiherkette“.

Viele Fragen sind bisher noch ungeklärt. Neben der Problematik, wie der Straßenausbau die direkten Anlieger in Hönow betrifft, insbesondere auch die Frage, inwieweit der vorgesehene Verlust von 1,4h Wald und die Vorhaltung gesonderter Abstellflächen für Baumaterialien und Maschinen Einfluss auf das kleine, erst vor einigen Jahren mit großem finanziellen Aufwand neu aufbereitete Gebiet der „Hönower Weiherkette“ hat. Und mit welchen Einschränkungen die Besucher des Landschaftsschutzgebietes zu rechnen haben. Fragen, die unbedingt vor Baubeginn zufriedenstellend beantwortet sein sollten!

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5 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Wenn viele Fragen ungeklärt sind, so kann man doch sicherlich ins Bezirksamt gehen und Einsicht in die Unterlagen nehmen.
    Zitate aus dem ND asind nicht zielführend, oder sollten hier nur Bits und Bytes durchs Web geschleudert werden?

  2. @badusan: Der Artikel von Klaus Teßmann liest sich zumindest objektiv, ausgewogen und macht auf mich den Eindruck sauberer Recherche. Weshalb sind die Zitate nicht „zielführend“?

  3. Eine Einsichtnahme in die Planungsunterlagen sollten die anerkannten, regional tätigen Umweltverbände (übllichweise NABU und BUND), in Zusammenarbeit mit der UNB, vornehmen. Je früher desto besser.
    Aber vielleicht finden sich jenseits der Verbandsarbeit noch engagierte Bürger, die sich die Sache „ans Bein binden“ wollen. Da ist viel Zeit mitzubringen.

  4. Ich denke mal es bringt nichts die „Details aus der Zeitung“ als Grundlage für eine Diskussion zu nehmen.
    Ich habe mal gelesen wer die oder die Partei wählt, wählt die oder die Märchensteuer. Was rausgekommen ist wissen wir alle, 19 Prozent. Ich will damit sagen, der Presse kann man nur bedingt trauen.
    Kurze Überlegung:
    Im Sommer 2009 soll gebaut werden, d.h es muss Baurecht bestehen. Wenn der Bezirk die Unterlagen „nur“ zur Einsicht bekommen wird wohl noch kein Planverfahren laufen. Von Baurecht kann man da nicht sprechen. Weiterhin muss bis zum Baubeginn die Ausschreibung und Vergabe der Bauleistung erfolgen.
    Da soll alles so schnell gehen?

  5. Nun nach 4 Jahren scheint es mit dem Bau loszugehen. Schade ist es allemal. Gibt es irgendwo eine Information zu den genauen Baumaßnahmen?

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