„Frankfurt (Oder) ist eine grüne Stadt …” wirbt der Tourismusverein Frankfurt (Oder) und unternimmt damit den Versuch, Besucher zu motivieren, die zahlreichen Park- und Grünanlagen zu besichtigen. Mit Stolz verweist der Verein auf die „250 unterschiedlichen Baum- und Straucharten”, die dort einmal angepflanzt wurden …” Ein „lohnender Weg” durchs Grün mit ehrwürdigen Baumriesen, die auf das Wirken des Gartenkünstlers Lennés verweisen. Das „Schöpferdenkmal” am nördlichen Ende des Lenneparks steht als Erinnerung an jene, die an seiner Entstehung beteiligt waren.
Überquert man die Straße, gelangt man in den ebenfalls von Lenné gestalteten Lienaupark, der – wie die Märkische Oderzeitung am 08./.09.08.2009 auf S. 15 berichtete – jetzt gesperrt wurde, da „Unfallgefahr” bestehe. Weiter steht dort, dass:
„Auch an dem wertvollen Baumbestand, der zum überwiegenden Teil noch aus der Entstehungszeit stammt …”, „dringende Baumsicherungsmaßnahmen erforderlich” seien, jedoch „Auf Grund der derzeitigen Personal- und Finanzsituation der Stadt können diese notwendigen Maßnahmen nicht abgesichert werden … Da mit Lennépark und dem Klingetal ausreichend Alternativen vorhanden sind, hat sich die Stadt zu dieser Vorgehensweise entschieden. Was mit dem Park geschieht, ist derzeit offen. So wird geprüft, ob eine Vermarktung mit einer begrenzten Bebaubarkeit … denkbar wäre.”
Der Beitrag in der MOZ wirft einige Fragen auf! Mit der Sperrung sollen nach Auskunft der Stadt Grünflächen und der Baumbestand gesichert werden. Lesen Sie weiter »
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Auf eine Fahrtzeitverlängerung von 40 Minuten und Schienen-Ersatzverkehr zwischen Letschin und Frankfurt (Oder) müssen sich vom 24. August bis 11. September 2009 die Fahrgäste der Linie OE60 der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG) einstellen. Die Teilstrecke Letschin – Frankfurt (Oder) ist wegen Bauarbeiten der DB Netz AG für den Zugverkehr gesperrt. Auf der Linie OE60 wird für diesen Abschnitt ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Auswirkungen der Sperrung in Richtung Frankfurt (Oder)
- Montag – Freitag verkehrt um 04:54 Uhr und 06:54 Uhr zusätzlich zum Schienenersatzverkehr ab Letschin ein Bus ab Seelow Busbahnhof. Dieser erreicht Frankfurt (Oder) bereits um 05:29 Uhr bzw. 07:29 Uhr
- Bitte rechnen Sie auf dem Abschnitt Letschin – Frankfurt (Oder) mit einer Fahrzeitverlängerung von etwa 40 Minuten.
Auswirkungen der Sperrung in Richtung Wriezen/Eberswalde
- Bitte beachten Sie die 36 Minuten frühere Abfahrtzeit der Busse ab Frankfurt (Oder) in Richtung Letschin. Diese sind nötig, um in Letschin planmäßig mit dem Zug in Richtung Wriezen/Eberswalde abzufahren.
- Montag – Freitag verkehrt um 15:42 Uhr und um 17:42 Uhr zusätzlich zum Schienenersatzverkehr ab Frankfurt (Oder) ein Bus nach Seelow Busbahnhof. Dieser erreicht Seelow Busbahnhof um 16:17 Uhr bzw. 18:17 Uhr. In Seelow (Busbahnhof) wird der Anschluss an die NE26 in Richtung Berlin hergestellt.
- Bitte rechnen Sie auf dem Abschnitt Frankfurt (Oder) – Letschin mit einer Fahrzeitverlängerung von etwa 40 Minuten.
 Fahrplan als PDF Bitte beachten Sie außerdem, dass in Seelow nicht der Bahnhof sondern der Busbahnhof angefahren wird.
Eine Fahrradmitnahme ist im Bus nicht möglich. Rollstühle und Kinderwagen können nur eingeschränkt befördert werden.
Weitere Informationen sind unter der Servicenummer 030 / 5 14 88 88 88 oder im Internet unter www.odeg.info erhältlich.
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Geschrieben von Jens Veit Günther in Wirtschaft, 3.861 mal gelesen
Nachdem sich der Ölpreis in den letzten Monaten auf einer merkwürdigen Berg- und Talfahrt wieder auf einen normalen Stand erholt hatte und damit auch den Gaspreis für den Endkunden letztendlich reduzierte, gibt es eine neue schlechte Botschaft: die Gaspreise sollen um bis zu 25% anziehen! Und das gerade ab Herbst, wenn mehr davon in den Haushalten benötigt wird. Als Grund wird der wieder steigende Ölpreis genannt. Abgesehen davon, daß die Kopplung des Gaspreises an den Ölpreis für mich ein nach wie vor ungelöstes Rätsel ist, steht zu vermuten, daß die Erhöhung wie üblich in stärkerem Maße an den Endkunden weitergegeben wird als eine Senkung.
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Schloss Neuhardenberg mit interessantem Programm im Herbst 2009
Zahlreiche Konzerte, Lesungen, Debatten und Sonderausstellungen laden von Juli bis Dezember 2009 in das klassizistische Ensemble in Märkisch-Oderland ein. Zu den prominenten Künstlern und Intellektuellen, denen Sie auf Schloss Neuhardenberg im Herbst begegnen können, gehören Eckart von Hirschhausen, Gidon Kremer, Adam Michnik, Sophie Rois, Rüdiger Safranski, Tom Segev, Walter Sittler, Peter Sloterdijk, Katharina Thalbach und Kyle Eastwood, Sohn von Clint Eastwood.
Eine interessante Begegnung verpricht auch die Sonderausstellung “Grand Hotel Abgrund – Dichtung und Dichter im Hotel”, die von Dienstag, 01.09.2009 bis zum 26.10.2009 in Neuhardenberg zu sehen ist. Die vom Literaturhaus München konzipierte Ausstellung zeichnet das Leben und Wirken von Thomas Mann, Vicki Baum, Marcel Proust, Joseph Roth, Arthur Schnitzler, Stefan Zweig, Agatha Christie, Vladimir Nabokov, Klaus Mann und Friedrich Dürrenmatt nach, die zum Teil über Monate die prächtigsten Grand Hotels dieser Welt bewohnt und diese mit Gestalten der Weltliteratur belebt haben.
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Mehr Schein als Sein
Der Entwurf der Stadt Frankfurt (Oder) liegt zur Einsichtnahme für jeden Bürger seit dem 20.05.2009 aus. Eine erste Sichtung zeigt, dass die zukünftige Verordnung, die Ende des Jahres in Kraft treten soll, alles andere als eine positive Aussicht für den Gehölzschutz in unserer Stadt darstellt. Die Hoffnung, dass hier ein „großer Wurf” gelingen kann, wird sich wohl nicht erfüllen, aber sie stirbt bekanntlich zuletzt.
Nochmals: Der Baumbestand in Frankfurt (Oder) wird stetig reduziert. Ein schleichender Prozess mit nicht mehr korrigierbaren Spätfolgen. Als Ursache für den „Schwund” ist u.a. eine rigide Sparpolitik, die eine kontinuierliche und fachliche Baumpflege und Nachpflanzungen nicht mehr zulässt. Diese Politik gefährdet den Baumbestand. Es muss ein aktiver Baumschutz angestrebt werden. Dazu bedarf es allerdings der Einsicht, dass wir diese Verantwortung ggü. nachfolgenden Generationen haben und dass uns keine Zeit mehr bleibt, um uns mit Halbherzigkeiten im Gehölzschutz abzufinden. Deshalb muss ein Signal gesetzt werden gegen die Zerstörung der letzten Ressourcen – Jetzt!
Der Entwurf lässt keine ernsthaften Bemühungen/Regelungen zu einem aktiv gewollten Gehölzschutz erkennen. Hier einige Beispiele:
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